Evaluierung psychischer Belastung

💬 "Wir haben eigentlich keine Zeit dafür!"
Vier Stunden Workshop zur Evaluierung psychischer Belastung? Die Begeisterung hält sich im Vorfeld manchmal in Grenzen. Kommentare wie "Wir haben eigentlich keine Zeit dafür." begegnen mir zu Beginn der Veranstaltung häufig.
Umso schöner, wenn danach die Rückmeldung kommt:
"Es war schön gehört zu werden und ich hab' das Gefühl, wir können da was weiter bringen."
Aktuell begleite ich wieder eine Evaluierung psychischer Belastung, ein Kooperationsprojekt mit meiner Kollegin Doris Westreicher-Ammann.
Im Vorfeld steht häufig die Frage: intern oder extern? Dabei geht es auch um Kosten. Doch was macht eine neutrale Begleitung aus, und was kann sie bewirken?
🔎 Für uns heißt das: allen Perspektiven mit derselben Offenheit begegnen, zuhören und nachfragen. Raum geben, besonders für das, was sonst selten ausgesprochen wird.
Wie das bei den Teilnehmenden ankommt, zeigen diese Rückmeldungen:
"Ich war positiv überrascht; ich habe mich verstanden gefühlt."
"Ich hatte wirklich das Gefühl, dass es (Anm. die Evaluierung) total neutral ist."
"Ich konnte mich als "Neuling" auch einbringen!"
🤝 Diese Rückmeldungen zeigen, worauf es ankommt: Menschen erleben, dass ihre Sicht zählt, unabhängig von Position oder Berufserfahrung.
Das kann die Bereitschaft stärken, Belastungen offen anzusprechen und gemeinsam an besseren Arbeitsbedingungen zu arbeiten.
Was brauchen Mitarbeitende in eurem Unternehmen, um offen zu sprechen?
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